CVM Meisterschaf 48Braunsbedra, 17.03.2019. Durch den Gewinn des Landesmeistertitels der U18 männlich, hat sich die CVM Jugend für die Nord-Ostdeutschen Meisterschaften qualifiziert. Hier spielen die Meister und Vizemeister der Bundesländer Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gegeneinander. Die beiden Finalisten der NOM qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft. Da Sachsen-Anhalt die NOM austragen sollte, haben wir uns darum beworben und den Zuschlag bekommen.

Der CVM hatte am gleichen Tag ein Heimspiel in der 2.BL, deswegen konnten wir nicht in Spergau spielen. Durch die engen Verbindungen nach Braunsbedra, stand kurz vor dem Termin fest, wir dürfen dort unser Turnier austragen. Während sich unsere Spieler, unter der Leitung von Marius Gust und Melanie Kurig, auf dieses große Ereignis vorbereiten, haben die Eltern der Spieler alle Hände voll zu tun, um das leibliche Wohl sicherzustellen. Am Samstag vor der NOM fand der letzte Spieltag in der Landesklasse Süd statt. Hier starten unsere Jungs unter der Fahne des VVSA. Einer Verlegung des Termins wurde leider nicht zugestimmt und die Jungs wollten sich auch nicht vor Ihrer Verantwortung drücken. Aber eine optimale Vorbereitung ist so ein Spieltag vor der NOM nicht.

 

Am Sonntag war dann 8:00 Treffen in Braunsbedra. Der Hallenwart hatte schon die Netze aufgebaut. Das Catering wurde wunderbar vorbereitet und der erste Kaffee wurde von den Eltern und Trainer der Gästemannschaften gerne angenommen. Nach der Auslosung der Gruppen und der kurzen Eröffnung durch Sabine Krems, unserer Jugendwärtin, konnte das Turnier beginnen. In unserer Gruppe trafen wir auf den Brandenburg-Meister SC Potsdam und den Berliner Vizemeister Rotation Prenzlauer Berg (RPB). Beide Mannschaften waren uns schon optisch körperlich überlegen. In der anderen Gruppe standen sich die Vertreter aus PSV Dessau, Netzhoppers Königs Wusterhausen (NKW) und dem Berliner TSC gegenüber.  In unserer Gruppe spielten zuerst unsere beiden Gruppengegner gegeneinander. Der Sieg ging in die Hauptstadt.

 

Im ersten Spiel gegen SC Potsdam konnten wir am Anfang gut mithalten. Aber im Verlaufe des 1.Satzes setzte sich die Anspannung durch und die Anzahl der Aufschlagfehler schnellte nach oben. Damit ging der 1.Satz verloren. Im 2ten Satz machten unsere Jungs kaum Aufschlagfehler und so stand es kurz vor dem Satzende 23:24 für SC Potsdam. Der Kampf wurde dann aber doch nicht mit dem Satzgewinn belohnt. Die Potsdamer konnten mit 28:26 gewinnen. Da in zwei Gewinnsätze gespielt werden, war damit das erste Spiel verloren.

 

Nach kurzer Pause stand uns der Vizemeister aus Berlin RPB gegenüber. Das Spiel war fast eine Kopie des Ersten. Unsere Jungs machten im 1. Satz wieder zu viele Aufschlagfehler und so konnte die Mannschaft von R. Prenzlauer Berg wegziehen und holten sich den ersten Satz. Diese Fehler konnten im 2. Satz minimiert werden. Durch hohe Einsatzbereitschaft und voller Fanunterstützung (auch von den Dessauern und Potsdamern), konnte das Spiel offengehalten werden. Der Satzgewinn ging dann aber wieder knapp mit 23:25 zu unseren Ungunsten aus. Die Jungs von R. Prenzlauer Berg sind damit Gruppensieger. Die Potsdamer sind 2. und für uns blieb der 3. Platz übrig.

 

In der anderen Gruppe gewann der Berlin TSC deutlich im ersten Spiel gegen PSV Dessau und deutlich gegen NKW. Dessau konnte dann den ersten Sieg gegen NKW im Tiebreak nach Sachsen-Anhalt holen. Im Halbfinale standen sich somit der Berliner SCC und SC Potsdam gegenüber.  Das zweite Halbfinale spielten Dessau und R. Prenzlauer Berg aus. Uns blieb nur das Spiel um Platz 5. Die beiden Mannschaften aus Berlin konnten jeweils die Halbfinalspiele für sich entscheiden und standen damit gegeneinander im Finale.

 

In unserem letzten Spiel gegen Königs Wusterhausen stand unseren CVM Jungs endlich eine Mannschaft gegenüber, die uns nicht körperlich überragte.  Unser Trainer Marius Gust fand vor dem Spiel die richtigen Worte an seine Mannschaft. Auch wenn die Kräfte schwanden, konnte der erste Satzgewinn eingefahren werden. KWH wollte aber auch nicht kampflos Letzter bei der NOM werden und so begann der 1. Satz. Die Bälle unserer Angreifer blieben im Block hängen und der Angriff der Gäste kam ein ums andere Mal durch. Beim Stand von 6:12 für KWH, entschied sich unser Trainer die vermeintlich erste Reihe vom Platz zunehmen und gab den Auswechselspielern ihre Chance. Die Fans trauten ihren Augen kaum. Jetzt lief das Spiel wieder in unsere Richtung und schon stand es 12:12, 13:12 … Zur Freude des kompletten Teams wurde mit dieser Aufstellung der Satzgewinn und damit auch der Spielgewinn eingefahren. Eine tolle Leistung.

 

Die Potsdamer konnten sich im Spiel um Platz 3 gegen Dessau durchsetzen. Das Finale verlief dann auch erwartungsgemäß für den Berliner TSC. Sie gewannen das Finale mit 2:0. Die beiden Finalisten haben sich damit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Dafür von uns herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

 

Mit der gezeigten Leistung konnte unsere Mannschaft am Ende zufrieden sein. Die CVM-Jungs haben gezeigt, wenn sie wenig eigene Fehler machen, können sie die (körperlich) großen Berliner- und Brandenburger-Mannschaften ärgern.  

 

Wir wurden als Veranstalter von allen Seiten gelobt. Der Aufbau, der Zeitplan, die Durchführung und besonders das Catering waren super. Die Kuchen, die Bockwürste oder Wiener mit Salat oder Brötchen, die belegten Brötchen und erst der Kaffee.  Am Ende waren nur noch Krümel übrig. Ein RIESEN DANKESCHÖN an alle die dazu beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an den Hallenwart. Er hat uns vor ab schon alles aufgebaut. Am Ende wollte er sich beim Aufräumen kaum helfen lassen. Einfach nur toll.