Vom 25.05.bis 27.05.18 fand in Wiesbaden der Bundespokal der Jugend statt.

Insgesamt gingen 14 Mannschaft jeweils männlich und weiblich an den Start. Vom CVM wurden wie im Vorbericht erwähnt 4 Spieler unserer U18 nominiert. Der nicht nominierte Jonas O. (U18 CVM Diagonalangreifer) kam trotzdem mit seinem Opa zur Freude der Mannschaft zur Unterstützung am Samstag und Sonntag vorbei.  (Hut ab! Fußball-Nationalspieler treten bei Nichtnominierung zurück)

Am Donnerstagabend fand das Abschlusstraining unter Leitung der Landestrainer und Co-Trainer statt. Nach der feierlichen Eröffnung am Samstagmorgen ging es in die Vorrunde. Im 1. Spiel standen uns die Brandenburger gegenüber. Trotz der seit letzten Jahr bestehenden Freundschaft beider Mannschaften (beide feuerten sich gegenseitig bim letzten BuPo an), wurde sich auf dem Feld nichts geschenkt. Der erste Satz ging an uns und der Zweit nach Brandenburg. Leider konnte sich die Brandenburger im Tiebreak knapp durchsetzen. Nach einer Pause in unser saunahaften 4 Felder-Halle, wartete Baden-Württemberg (BaWü) auf uns. Diese uns körperlich überlegenen Jungs haben das Ziel „Finaleinzug“ ausgegeben. Im 1. Satz trauten wir unseren Augen kaum. Unsere Jungs gaben alles. Xaver F. (U18 CVM Mittelblocker) konnte vieles abwehren und unsere (U18 CVM Liebero´s) Frithjof N. und Pascal G. hielten abwechselnd das eigene Spielfeld sauber. Am Ende ging der Satz knapp 24:26 in den Süden. Der Trainer von BaWü, fand lautstark die richtigen Worte an seine Jung. Der 2. Satz lief wie von Anfang an erwartet, deutlich gegen Sachsen-Anhalt.

Da die Jungs nicht als Gruppenletzte aus der Vorrunde gehen wollten, musst jetzt gegen Hamburg ein Sieg her. Unsere Jungs waren konzentriert und gewannen den ersten Satz. Noch besser lief es im 2. Satz. Moritz G. (U18 CVM Zuspieler), übertraf sich selber. Ein Zuspiel nach dem Anderen, egal wo er sich den Ball holen musst, kam genau zu unseren Angreifern, die die Bälle sicher verwandelten. Mit diesem positiven Gefühl ging er zum Aufschlag und schafft eine Serie von 12 Punkten.  Endlich, der erste Sieg für Sachsen-Anhalt. Dieser wurde von den Spielern und den Eltern der Mädels und Jungs gefeiert.

Durch diesen Sieg spielten wir am Samstag gegen Mecklenburg-Vorpommer (2. in ihrer Vorrunde). Leider konnten wir nicht am Vortagserfolg anknüpfen. Die Jungs hatten eine sehr hohe Fehlerquote und was der Gegner erfolgreich ausgenutzte. Der Sieg ging in den Norden.

Thüringen stand der Landesauswahl als nächstes gegenüber. Aber auch hier war das Glück auch nicht auf unserer Seite. Im Tiebreak stand es am Ende leider 15:17 für Thüringen.   

Im letzten Spiel es Tages, durften die Jungs nach sehr kurzer Pause (ca. 30 Minuten nach Abpfiff) gleich wieder gegen das Saarland ran, Was nach einer so knappen Niederlage und den tropischen Temperaturen nicht einfach war. Aber irgendwie liegen den Sachsen-Anhaltern die späten Spiele. Denn auch dieses ging genau wie am Freitag sehr deutlich an unsere Jungs.

Damit spielten die Jungs am Sonntag um Platz 11 gegen unseren Gegner von Freitagabend, Hamburg. Bevor unser Jungs am Sonntag ihr Spiel hatten, trafen unsere Mädels im Spiel um Platz 9, auch auf Hamburg. Da wir in der gleichen Wettkampf-Halle spielten war die gegenseitige Fanunterstützung gesichert. Die Mädels konnten sich leider trotz lautstarker Unterstützung von den Rängen nicht durchsetzen. Das konnte sich unser Bundesland nicht gefallen lassen. Nach dem Sieg von Freitag gab es nur eins, Das Ergebnis muss bestätigt werden. Das Spiel lief wie erhofft. Unsere Jungs holten Punkt um Punkt im Angriff und die wenigen ernsthaften Angriffe der Hamburger wurden von der Abwehr aus Sachsen-Anhalt entschärft. Mit diesem Sieg war am Ende der 11. Platz erreicht.

Jetzt fuhren alle Spieler/innen, Trainer und Eltern in die andere Halle um den Finalspielen zuzusehen. Der Turniersieg weiblich ging nach Bayern und männlich nach Baden-Württemberg.

Nach der über einstündigen Siegerehrung ging es dann gegen 19:00 Uhr Richtung Heimat.