Unsere U14 Young Pirates waren an den letzten beiden Wochenenden gleich zu zwei national bzw. internationalen Turnieren in Schwerin und Angermünde unterwegs.

Zunächst ging es am vorletzten Wochenende zum AOK Nordcup nach Schwerin. Ein wie immer vom Förderverein perfekt organisiertes Turnier. Hier war unseren Jungen anzusehen, dass sie noch ohne Wettkampf in der Saison waren. Trotz vieler Abstimmungs- und Stellungsfehler holten wir ein 1:1 nach Sätzen gegen die Volleyballelite aus Berlin (Volley Team). In einen knappen Spiel mussten wir uns den Mädels vom Schweriner SC beugen. Gegen die 2. Mannschaft des TV Baden konnte jedoch klar gewonnen werden. Ein Satz fehlte leider als Gruppendritter um im oberem Baum weiter zu spielen.

Gegen die Jungen von Rotation Brenzlauer Berg Berlin konnten wir unser Überkreuzspiel klar gewinnen und hatten die Aussicht auf eine Platzierung von 9-12. Am Sonntagmorgen standen uns die Mädchen aus Parchim gegenüber. In beiden Sätzen liefen unsere Young Pirates zunächst zu Satzbeginn einen Rückstand hinterher. Doch zeigten unsere Jungs Nerven- und auch Aufschlagstärke und gewannen verdient mit 2:0. Im Platzierungsspiel um den 9. Platz hatten wir es wieder mit den Mädchen des USV Halle zu tun. Wie im vergangenen Jahr entwickelte sich ein enger Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Mädchen.

 

Für den CVM in Schwerin spielten:

Maurice Hoffmann, Florian Mattausch, Louis Grüning, Justin Perkuhn, Marvin Knop, Paul Schmiedl und Jacob Philipp

 

Gleich ein Wochenende später machten wir uns auf den Weg zum Juniorcup nach Angermünde. Hier waren neben Teams aus Deutschland auch einige Mannschaften aus Polen und Österreich am Start. Leider mussten wir auch den Ausfall von gleich drei Spielern verkraften. Doch dies nahmen wir sportlich und so bekamen auch einmal Spieler viele Einsatzzeiten, die sonst (noch) nicht so viel spielten.

 

Gleich zu Beginn mussten wir gegen die athletisch weit überlegenen Jungs des VC Angermünde ran. Trotz zahlreicher Aufschlagfehler entwickelte sich ein enges Spiel mit dem besseren Ausgang für den Gastgeber. Auch gegen die Reserve des Volley Team Berlin w landeten viele Aufschläge im Aus. Der erste Satz ging klar an die Berliner Elite. Im zweiten Satz lief es besser. Mit 25:14 und 15:3 holten wir uns den wichtigen Sieg. Auch die Mädchen vom SV Energie Cottbus stellten sich als harte Nuss heraus. Konnten wir den ersten Satz noch zu 18 gewinnen, erzwungen die Mädels den Tie-Break (22:25). Doch auch hier behielten wir die Nerven und setzten uns 15:8 durch.

 

Als Gruppenzweiter mussten wir gegen die Mädels des SC Potsdam in der Zwischenrunde antreten. Hier spielten unsere Jungen die Mädels zu Satzbeginn förmlich an die Wand. Doch (Willkommen beim Jugendvolleyball) anschließend ließen sie den Gegner immer mehr ins "rollen" kommen. Den ersten Satz konnten wir jedoch mit 25:20 einfahren. Auch im zweiten Satz hatten wir nun den Mädels recht wenig entgegenzusetzen. Mit 17:25 erzwangen sie den Tie-Break. Auch hier hatte das Team aus Potsdam stets die Nase vorn. Mit 9:14 und dem Rücken zur Wand fingen sich die Jungen jedoch wieder und konnten den Satz und Spiel noch 17:15 gewinnen.

 

So sollten wir laut Plan gegen 20:00 Uhr noch ein Zwischenrundenspiel spielen. Vernünftigerweise einigten sich jedoch die Verantwortlichen die Spielrunde auf den nächsten Tag zu verlegen. So durften wir uns am nächsten Tag mit den VV Döbling Wien um den Einzug zur Finalrunde messen. Die Österreicher haben jedoch eine andere ältere Altersgrenze und dürfen bei unserem Turnieren auch in Ihrem System spielen, was Positionswechsel so erlaubt das der Hauptangreifer stets angreifen kann. Ein enormer Vorteil für die zur Zeit zwei Jahr älteren und viel größeren Jungen. Zu gewinnen gab es also für uns außer Spielerfahrung noch eine "goldene Ananas"... Dennoch hielten wir uns im ersten Satz erst recht wacker. Doch dann zog der Gegner noch einmal an und gewann mit 25:15 und 25:7 klar.

 

In der Platzierungsrunde von 4-6 hatten wir es wieder mit den Mädels des Leistungsstützpunktes aus Schwerin zu tun. Mit jeweils 17:25 mussten wir beide Sätze abgeben. Auch im letzten Spiel war ein wenig die Luft raus. Zwar konnten wir in beiden Sätzen zum Teil eine 5 Punkte Führung herausarbeiten, diesen jedoch beide Male nicht zum Satzgewinn vergolden (21:20).

 

Dennoch können wir durchaus viele positive Dinge mitnehmen. Wir haben uns mit unserem geschwächten Team besser verkauft als zuvor gedacht.

 

Gleich am nächsten Wochenende fahren wir nach Potsdam zum U13 Waldstadt-Cup.

 

 

Für den CVM in Angermünde spielten:

Maurice Hoffmann, Moritz Loose, Louis Grüning, Jacob Philipp und Justin Perkuhn.

 

 

Autor: René Herzig