U14m YoungPirates beim internationalen TSC Cup in Berlin

Zum ersten mal durfte ein Team unseres Vereins beim am stärksten besetzten Turnier der U14 in Deutschland teilnehmen. Dieses dient den 24 teilnehmenden Mannschaften zur Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft.

Die Teams wurden in vier 6-er Gruppen aufgeteilt, wobei wir in einer Gruppe mit SC Potsdam w, VC Amstetten m, ASV Dachau m, Schweriner SC w, SCC Berlin m waren. Jeder spielte jedoch nur gegen vier der Gruppengegner, sodass uns das Duell gegen einen Favoriten auf die Deutsche Meisterschaft ASV Dachau erspart blieb.
Erster Gegner waren die uns bestens bekannten Mädchen von SC Potsdam. Die sonst sehr starken Mädchen mussten auf vier Stammspielerinnen verzichten. Auch wir waren noch nicht komplett am Turnierort – ähnliche Voraussetzungen also. Das Spiel glich auf beiden Seiten einem Nichtangriffspackt. Eine extrem hohe Eigenfehlerquote kam zudem hinzu und ließ beide Trainer am Spielfeldrand fast verzweifeln. Doch wir behielten die Nerven und konnten uns knapp mit 2:0 durchsetzen. Anschließend mussten wir immer noch nicht voll besetzt gegen das Spitzenteam des VC Amstetten aus Niederösterreich antreten. Oder: "David gegen Goliath". Der Gegner war zum Großteil zwei Jahre älter (durch andere Stichtage) und deutlich größer. In beiden Sätzen konnten wir nach ersten Drittel knapp in Führung gehen. In beiden Sätzen wurden anschließend die Unterschiede beider Teams deutlich. Das Spiel ging wie erwartet klar an unsere österreichischen Freunde.
Abgehackt, Mund abgeputzt, Verstärkung empfangen und weiter ging es gegen die Schweriner Mädchen. Nach 8:1 und 11:2 Führung konnten wir den Satz dennoch nicht gewinnen. Besser lief es in den beiden kommenden Sätzen. Wir holten uns den 2:1 Sieg im Tie-Break! Nun war von Platz zwei bis Platz 6 in der Gruppe noch alles möglich. Die starken und zum Teil sehr großen Jungen des SCC Berlin war unser letzter Gruppengegner. Den Spielbeginn verschliefen wir vollkommen. Der Gegner führte gar mit 9 Punkten...  Eine Auszeit brachte die Wende. Nun spielten wir mutig und intelligent, wurden dafür belohnt und konnten das Match auf Augenhöhe gestalten. Auch im zweiten Satz boten wir Paroli und hatten nur knapp das Nachsehen.
So belegten wir den 5. Platz in unserer Gruppe und spielten über Kreuz gegen die Jungen des VfB Friedrichshafen um die Platzierungsrunde 9-12 oder 13-16. Auch hier waren die Jungen des Rekordmeisters haushoher Favorit. Doch unsere im Schnitt um ein Jahr jüngeren Jungen gingen hochmotiviert ins letzte Spiel des Tages, setzten den Gegner unter Druck und führten gar mit 8:2. Anschließend kamen die Häfler auch bedingt vieler einseitiger und fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen, welcher leider schon zu lange an dem Tag pfeiffen musste, besser ins Spiel. Dennoch holten wir uns den ersten Satz mit 28:26. Auch im zweiten Satz wurde verbissen um jeden Punkt gefightet, doch diesmal hatte der Gegner die Nase vorn und erzwang den Tie-Break. Auch im dritten Satz wurden die Punkte wechselseitig vergeben. Nachlassende Kräfte kosteten uns nun den einen oder anderen Punkt und der Schiedsrichter hielt seine "Linie" leider über den gesamten Spielverlauf. Mit 13:15 mussten wir uns nach unserem besten Turnierspiel allen Beteiligten geschlagen geben.
So spielten wir am Sonntag um die Plätze 13-16. Mit dem VC Potsdam Waldstadt wartete ein weiteres Brett. Leider konnten wir im ersten Satz nicht an unser gutes letztes Spiel vom Vortag anknüpfen. Fast ohne Gegenwehr holten sich die Potsdamer den ersten Satz. Im zweiten Satz kamen wir besser ins Spiel. Zwei eigene Satzbälle wehrte Potsdam ab und brachte den Sieg. Im letzten Turnierspiel hatten wir auch die letzte Chance unsere Platzierung zu verbessern. Gegen den Elsterwerdaer SV musste wieder alles abgerufen und vor allem intelligent gespielt werden. Im ersten Satz haperte es wieder an der Umsetzung der Vorgaben. Im zweiten Satz, das genaue Gegenteil des ersten Satzes. Und schon konnten wir das Spiel eng halten und nur knapp hatten wir das Nachsehen.
Dennoch können wir bei unserer ersten Teilnahme am TSC Cup recht zufrieden mit dem 16. Platz sein. Vielen Dank noch einmal an den TSC Berlin für die hervorragende Organisation des Turniers und Conny Hoffmann die wie immer das Team unterstützt hat!

Für den CVM spielten:

Justin Knop, David Wurche, Maurice Hoffmann, Moritz Loose, Florian Mattausch, Paul Schmiedl und Jacob Philipp; Coach René Herzig

Hier geht´s zu den Bildern >>>

Montag, 25.04.2016, 11,30 Uhr
Autor: René Herzig