Neben der Bundesligamannschaft siegt auch die Regionalligavertretung im Derby! MTV Wittenberg – CVM II 0:3 (-16, -16, -12) Zuletzt sind Lang-Mannen etwas aus dem Tritt gekommen, kurz vor und nach den heiklen Weihnachtsfeiertagen mussten die Piraten gegen die beiden Favoriten der Liga antreten, beide male musste sich die Piratenreserve nach Sätzen 0:3 auf den ersten Blick deutlich geschlagen geben.

Das Polster reichte aber und die zweite Mannschaft der Chemie Volleys überwinterte bis dato relativ unbeschadet auf dem vierten Rang in der Regionalliga Nordost. Mit der Auswärtspartie in Wittenberg stand nach Magdeburg gleich das nächste und gleichzeitig letzte Sachsen-Anhalt-Derby an. Trainer Daniel Lang konnte mehr oder weniger aus den Vollen schöpfen, bis auf Toni Ziegler und Haroldas Cyvas war die Truppe komplett. Ein ähnliches Bild sah man bei Wittenberg, vor dem Hintergrund, dass die Lutherstädter sich im bedrohlichen Abstiegskampf befinden, nicht verwunderlich. Vor zirka 100 Zuschauern in der Stadthalle Wittenberg gab es für die Hausherren aber nichts zu holen. Die Erstligareserve überzeugte von Anfang an mit einer stabilen Annahme und einer kompakten Spielweise. Schnelle Abschlüsse im Angriff und gute Blockarbeit sorgte für einen schnellen Durchgang, die Piraten beendeten den ersten Satz kaltschnäuzig mit 25:16. Der zweite Satz startete etwas enger und anfänglich spielten die Gastgeber auch auf Augenhöhe, jedoch fehlte den Hausherren im Spielverlauf die nötige Spielsicherheit, eine fahrige Erstannahme verhinderte jeden konstruktiven Spielaufbau. Auch der zweite Durchgang endete mit 25:16 für die Gäste. Der dritte Durchgang endete für die Wittenberger desaströs mit 12:25, es lief von Anfang an nichts zusammen im Team um Kapitän Raik Zischkale. Resigniert ließen sie die Gäste aufspielen, ohne großes Federlesen beendeten die Piraten ihre Kaperfahrt nach nicht einmal einer Stunde glatt mit 3:0. Die Piraten lieferten damit die beste Einzelspielleistung der ganzen Liga ab, kein anderes Team konnte bis dato einen ähnlich deutliches Ergebnis einfahren. Gleichzeitig bedeutet das für die Wittenberger einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Die Erstligareserve festigt nach zwei Niederlagen somit wieder den vierten Platz in der Liga, nach zwei Nullrunden war das Team um Matchwinner Ricardo Nitzschke stolz auf die Leistung und freut sich schon auf die nächste Partie. Das nächste Wochenende ist haben die Piraten frei, bevor es am 8. Februar erneut Auswärts nach Spremberg geht.

Mit dabei: Trainer Daniel Lang, Libero Jan Hochmuth (1), Sebastian Krüger (2), Chris Warsawski (3), Jonas Liebing (4), Kapitän Christian Laux (5), Daniel Wieland (6), Hannes Mück (7), Marcus Schmidt (8), Johannes Jany (13), Ricardo Nitzschke (15)

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