CVM II - USC Magdeburg 0:3 (-24, -22, -23)

Mit dem USC Magdeburg reiste der derzeitige Staffelfavorit nach Spergau und avancierte somit zum klaren Favoriten der Partie. In kompletter Formation reisten die Elbestädter an und auch die Gastgeber waren fast komplett, einzig Kapitän Christian Laux verweilte als Scout in Rottenburg mit den Quell-Mannen.
Das Ergebnis täuscht ein wenig über die Brisanz der Partie hinweg, denn ein 3:0 lässt immer eine "Abreibung" vermuten. Die kleinen Punkte verraten aber, dass es ein umkämpftes Spiel war und auch die ca. 100 Zuschauer bescheinigten eine intensive und anschauenswerte Partie. Mit einer Differenz von sechs kleinen Punkten bringt man ein 3:0 mindestens nach Hause, bei dieser Partie waren es sieben.

Die Favoritenbürde lag bei den Gästen, gemerkt hat man das allerdings nicht. Hochkonzentriert und respektvoll präsentierte sich das Team von Hendrik Oelze in der Jahrhunderthalle.
Im ersten Satz tastete man sich erst einmal ab, entscheidend absetzten konnte sich keines der beiden Teams, zwar führten die Elbestädter in den ersten Minuten 8:4, die Spergauer konnten ihrerseits sich beim 17:14 leicht absetzen. in der finalen Phase gelang es dem Team um Kapitän Sebastian Krüger nicht die Spannung zu halten und die Magdeburger Gäste siegten 26:24.
Im zweite Durchgang waren die Gastgeber bedeutend zwingender in ihren Aktionen und setzten sich mehrmals ab und konnten bis zum 22:19 das Heft in der Hand halten. Was aber dann geschah war allen beteiligten Akteuren ein Rätsel, es kam einfach gar nichts mehr zusammen und der Satz lief am Ende komplett am Team vorbei. An Dramatik kaum zu übertreffen feierten die Gäste schlußendlich den 25:22 Satzerfolg.
Deutlich gezeichnet vom zweiten Durchgang fehlte im dritten Satz die Spannung von Anfang an, gleich zu Beginn lagen die Hausherren mit 5:1 im Hintertreffen. Der Wechsel von Haroldas Cyvas auf die Mittelposition für Jonas Liebing sorgte für neue Impulse. Ein dann ausgeglichener Durchgang bis zum Ende, den aber erneut die Magdeburger Gäste knapp für sich mit 25:23 entschieden.
Insgesamt agierten die Piraten zu fahrig und nicht zwingend genug im Angriff. Hier waren die Gäste immer einen Tick mehr im Vorteil. Grobe Schnitzer im eigenen Spiel erlaubte sich keine der beiden Mannschaften. Am Ende überzeugte das Team, dass etwas disziplinierter und abgebrühter in die Partie startete. Somit siegten die Magdeburger am Ende verdient, auch wenn sich die Piraten trotz Trainingsrückstand eigentlich in guter Form präsentierten. Aber nur eine Topform hätte gereicht um an dem Tag den Tabellenführer zu bezwingen.
In der Tabellenkonstellation änderte sich vorerst nichts. Magdeburg baut seine Führung aus und ist auf dem besten Weg in die dritte Liga. Die Bundesligareserve ist mit 20 Punkten weiterhin auf Platz 4 in der Tabelle.
Am kommenden Sonntag geht es dann in Wittenberg zum nächsten Derby, Anpfiff um 15:00 Uhr.

CVM: Trainer Daniel Lang, Libero Jan Hochmuth (1), Kapitän Sebastian Krüger (2), Chris Warsawski (3), Jonas Liebing (4), Daniel Wieland (6), Hannes Mück (7), Marcus Schmidt (8), Haroldas Cyvas (12), Johannes Jany (13), Toni Ziegler (14)