USV Potsdam – CVM II 1:3 (19, -21, -15, -19)

Das Spiel gegen die Potsdamer Routiniers um Christian ‚Bulle’ Grapentin und Andreas Scheuerpflug hieß es in den letzten Partien immer Land unter für die Piratenreserve. In der letzten Saison siegten die Randberliner zweimal souverän gegen die Spergauer. Die Siegesserie der letzten 14 Tage motivierte das Team von Daniel Lang. Auch wenn die Potsdamer auf dem letzten Tabellenrang rangierten war Allen klar, dass in Anbetracht der ausgeglichenen Liga – Magdeburgs Trainer Hendrik Oelze konstatierte zuletzt, dass momentan jeder jeden schlagen könne – jeder Ligakonkurrent mit dem nötigen Respekt begegnet werden muss.

Das Team hat in den letzten Partien ihr Konzept gefunden, und das heißt Spielfreude und Stimmung. Ausgelassenes Liedersingen ganz nach dem Motto „Ich bin kein Model und kein Superstar, ich will nach Malle jedes Jahr!“ sorgte das Team vor allem bei den Gegnern für Verwirrung und Sprachlosigkeit, da ein inhaltlich volleyballbetonter Bezug der gesungenen Lieder nur schwerlich hergestellt werden konnte. Egal! Auch wenn immer wieder Rudi Völlers Ehrdarbietung auf seine Einzigartigkeit zum Besten gegeben wurde, scheint die Rechung offensichtlich aufzugehen und das Team formt sich dadurch selber zu einem eingespielten Team.
Eine Begegnung der besonderen Art sorgte für einen besonderen Kick bei den Piraten und motivierte zugleich doppelt. Beim Zwischenstopp auf der Autobahn war es passenderweise ein Treffen mit Jürgen Drews – der König von Mallorca – das für Aufregung sorgte. Er zeigte sich volksnah mit den Piraten und ließ sich vergnügt ablichten und wünschte uns Glück! Damit konnte (!) nichts mehr schief gehen!
Das Spiel begann allerdings schleppend, hatte man sich vorgenommen konzentriert in die Begegnung zu gehen, ging die Rechnung mit der Stimmung nicht ganz auf, lief den Potsdamern nur hinterher und kam nicht in das eigene Spiel. Verdient konnten die Gastgeber den ersten Satz auf der Habenseite verbuchen.
Motiviert von Jürgen Drews Song „Wieder alles im Griff“ rappelten sich die Gäste wieder auf und fanden ab der zweiten Partie wieder zu ihrer Form und Stimmung zurück und drehten auf. Noch immer auf Augenhöhe mit den Gastgebern konnte das Team um den fehlerfrei aufspielenden Libero Jan Hochmuth den zweiten Durchgang mit 25:21 gewinnen.
Der dritte Durchgang wurde dann durchgehend dominiert, die Potsdamer konnten nichts entgegen setzen. Gerade auf den Mittelpositionen agierten Marcus Schmidt und Jonas Liebing nach belieben und punkteten mehrfach. Deutlich siegten die Gäste mit 25:15.
Der letzte Satz war erneut von Dominanz geprägt, bis zum 11:18 lief für die angereisten Spergauer alles nach Plan. Dann kam es zu einigen Wechselwirren, die dem mitgereisten Spielertrainer Haroldas Cyvas eine rote Karte einhandelte. Dem Erfolg tat das keinen Abbruch, auch der vierte Satz beendeten die Spergauer souverän mit 25:15.
Am Ende war es ein gelungener Auftritt. Eine gute Aufstellung, taktische gute Wechsel, steigende Stimmung und ein zielgerichtetes Spiel überzeugten und sorgten für den vierten Sieg in Folge. Jürgen Drews wäre stolz auf uns!

Mit dabei: Libero Jan Hochmuth (1), Sebastian Krüger (2), Chris Warsawski (3), Jonas Liebing (4), Kapitän Christian Laux (5), Daniel Wieland (6), Hannes Mück (7), Marcus Schmidt (8), Spielertrainer Haroldas Cyvas (13), Ricardo Nitzschke (15)

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