SG Rotation Prenzlauer Berg - CVM 3:0
SV Energie Cottbus - CVM 3:1

Nur wenig Zeit blieb Trainer Daniel Lang das neuformierte Team vorzubereiten, deswegen hieß es auch die ersten beiden Spieltage - quantitativ schwach besetzt - als Trainingsausflüge zu betrachten und es galt sich zu finden und das eigene Leistungsvermögen zu verorten. Ein Credo, dass aufgrund der angespannten Personalsituation im Team leider nicht vermeidbar war und auch weiterhin das Bild der Bundesligareserve prägen wird, da Leistungsträger wie Hannes Mück und Chris Warsawski auch in Zukunft eng an den Spielbetrieb der Erstligamannschaft gebunden sein werden.


Mit SG Rotation Prenzlauer Berg stand der amtierende Regionalmeister als erster Gegner fest. Keine leichte Aufgabe, trotz personeller Veränderungen im Zentralberliner Team war die Favoritenrolle klar an die Gastgeber vergeben. Die Gäste aus Mitteldeutschland schienen der spielerisch stabilen Konsistenz des Meisters nur am Anfang gewachsen zu sein. Ohne Libero im Team konnte das eigene Spiel nur in hellwachen Momenten den Favoriten in Bedrängnis bringen. Am Ende waren diese Momente leider nur die Ausnahme und es war ein ungefährdeter Sieg für die Berliner Hausherren und sorgte im eigenen Team für den ersten ernüchternden Moment in der Saison.
Die zweite Partie in der Niederlausitz gegen SV Energie Cottbus gestaltete sich etwas abwechslungsreicher. Die insgesamt sehr athletische Mannschaft um Neuzugang Christian Jende überzeugte durch die absolute physische Präsenz der Außen- und Diagonalspieler. Die beeindruckende Schlagkraft war am Ende entscheidend für den Sieg. Nichts desto trotz bewiesen die Gäste aus Spergau in ihrem zweiten Auswärtsspiel, dass man auch gewinnen kann. In einem rundum ungefährdeten zweiten Satz konnte das druckvollen Spiel des Gegners durch gute Aufschläge, schnelle Blockarbeit und clevere Angriffe demontiert werden. Leider war es nicht möglich in den folgenden Sätzen konsequent anzuknüpfen, viele Eigenfehler und fehlendes Selbstvertrauen ließen den Gegner wieder zur eingehenden Form zurückkehren. Mit nur einem Satzgewinn reiste das Team enttäuscht ab und bleibt vorerst ohne Punkte.
Für Trainer Daniel Lang heißt es jetzt in den nächsten drei Wochen an den Stellschrauben zu drehen, damit das Team - trotz personeller Schwächen - selbstbewusst und clever ihr Potenzial ausspielen und in der jungen Saison bald ihren ersten Erfolg einfahren kann.
Mit Aufsteiger USC Magdeburg steht erneut ein schwerer Gegner auf dem Plan. In zwei Spielen konnte das Elbestädter Team um Trainer Hendrik Oelze schon 5 Punkte sammeln und rangiert nach zwei Spieltagen aktuell auf Tabellenrang drei.