2018 03 26 Medieninfo Giesen CVM Nachbericht 1

Leuna/Spergau, 26.03.2018. Die verletzungsgeschwächten Piraten verlieren mit 0:3 (16:25, 23:25, 21:25) bei den HELIOS Giesen Grizzlys, gewinnen aber trotzdem die Meisterschaft.

Chris Warsawski und Eivind Andersen, die beiden Diagonalangreifer der Piraten, waren schon seit zwei Wochen außer Gefecht gesetzt. Warsawski kollaborierte an einer schmerzhaften Schulterverletzung, Andersen war mit Knieschmerzen außer Gefecht gesetzt. Für CVM-Coach Mircea Dudas gab es keine Option, die wichtigste Angriffsposition nachzubesetzen. Entsprechend entschied er sich für eine völlig neue Aufstellung: Alan Wasilewski, der Spezialist auf Mitte, musste auf die Diagonale rücken, wodurch Tillmann Breuer die Chance bekam, das gesamte Duell als Mittelblocker durchzuspielen.

In dieser Konstellation und mit der Gewissheit, dass ein Sieg schwer, wenn nicht unmöglich werden würde, ging es gegen den beinahe vollbesetzten Kader der Grizzlys auf´s Parkett. In Durchgang eins lief es auch alles andere als rund auf der Mitteldeutschen Seite. Wasilewski brauchte zu lange, um sich auf der Diagonalen zurecht zu finden, die Abwehr holperte und selbst die Außenangreifer Ristic und Dalakouras blieben hinter ihren Leistungen zurück.

In Satz zwei kamen die Piraten wesentlich besser ins Spiel. Vor allem die Blockarbeit setzte wesentliche Ausrufezeichen und machte es den Giesener Angreifern schwer. Dennoch blieb das Duell auf Augenhöhe. Zwei schwerwiegende, diskussionswürdige Entscheidungen der Schiedsrichter nahmen den Chemie Volleys zum Ende hin den Wind aus den Segeln, was sie den Satzgewinn kostete.

Frustriert verließen die Piraten in der Zehn-Minuten-Pause die Halle, um sich der Kritik von Dudas zu stellen. Dieser gab sich alle Mühe, seine Jungs verbal wieder in die Spur zu bringen. Doch der Blick auf das zwischenzeitliche Ergebnis aus der Partie Schüttorf gegen Lindow machte schneller die Runde als ihm lieb war. Der Meisterschaftskonkurrent lag mit zwei Sätzen hinten und war damit raus aus dem Rennen um den Pokal. Und damit verlief auch der dritte Durchgang eher als Schadensbegrenzung denn als wirkliche Kampfansage. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir das Ergebnis erst nach dem Spiel erfahren,“ kommentiert Mircea Dudas im Nachgang enttäuscht.

„Ärgerlich, aber bei der Teamzusammensetzung kaum anders zu erwarten. Wir werden auf jeden Fall beim Heimspiel gegen Hürth am 07.04.2018 versuchen, unsere Meisterschaft definitiv zu bestätigen“, so Teammanagerin Sandy Penno.

Sports&Travel MVPs: Marius Appel (Giesen, gold), Stefan Ristic (CVM, silber)

Weitere Ergebnisse der 2. Bundesliga Nord der Männer von Samstag, 24.03.2018:
Delbrück : Braunschweig = 3:2 | Warnemünde : Essen = 2:3 | Moers : Bitterfeld = 3:0 | 
Hürth : Bocholt = 3:1 | Schüttorf : Lindow-Gransee = 0:3

Montag, 26.03.2018, 16:25 Uhr