2017 11 04 Medieninfo Warnemünde CVM NachberichtMZ/Spergau, 06.11.2017. 60 Minuten dauert ein Handballspiel. Die Sportart haben die Volleyballer des CV Mitteldeutschland in Warnemünde zwar nicht gewechselt, aber mit lediglich 62 Minuten kamen sie den Handballkollegen trotzdem relativ nah. Mit 3:0 konnte sich der Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord beim Aufsteiger von der Ostseeküste deutlich durchsetzen. "Vor allem im ersten Satz konnte man nicht meckern", sagte Teammanagerin Sandy Penno.

Mit 25:13 ging dieser Durchgang deutlich an die Gäste. Und das trotz der Umstellungen: Ricardo Nitschke wurde auf der Libero-Position von Hannes Mück ordentlich vertreten und Chris Warsawski stand für Eivind Andersen auf dem Feld. Der Norweger hatte Zahnschmerzen und muss sich am Montag zwei Weisheitszähne entfernen lassen. Doch Warsawski, der vor der Saison vom VC Bitterfeld-Wolfen kam, machte seine Sache so gut, dass er später sogar zum MVP der Partie gewählt wurde.

Er und seine Mitspieler waren auch im weiteren Spielverlauf das bessere Team. Aber: "Wir haben uns vom Gegner einlullen lassen", sagte Sandy Penno. Auswirkungen auf den Ausgang der Partie sollte das aber trotzdem nicht haben. Jeweils mit 25:19 gingen die beiden folgenden Sätze an den Tabellenführer, der damit zum ersten Mal in dieser Saison ein Spiel mit 3:0 gewinnen konnte. "Der Trainer hat die Jungs in den entscheidenden Phasen wachgerüttelt", so die Teammanagerin. Und das sorgte am Ende dafür, dass die Volleyballer des CV Mitteldeutschland diesmal fast so schnell ein Spiel beenden konnten wie Handballer.

Sports&Travel MVP: Chris Warsawski (CVM, gold), Ole Ernst (Warnemünde, silber)

Weitere Begegnungen der 2. Volleyball Bundesliga Männer Nord am 04.11.2017:

Delbrück : Bocholt = 3:2 | Essen : Bitterfeld/Wolfen = 1:3 | Braunschweig : Lindow-Gransee = 1:3 | Giesen : Hürth = 3:0

Montag, 06.11.2017, 06:00 Uhr