Die Richtung ist klar - nach oben! Sebastian Hähner

Ob an der Tankstelle oder im Supermarkt. Zunehmend wird man in Gesprächen auf die Ergebnisse und die Leistungen der Piraten in den vergangenen Wochen angesprochen. Und diesmal sind es meist positive Äußerungen, in denen ein gewisser Stolz und vor allem große Anerkennung mitschwingen. Es wird geschwärmt vom Sieg gegen Friedrichshafen sowie der klaren Angelegenheit gegen Moers am vergangenen Sonntag. Manche Gesprächspartner blicken zunehmend auch auf die Tabelle der Liga und der eine oder andere beginnt zu rechnen. Der Tabellenblick richtet sich aber im Vergleich zu anderen Spielzeiten nicht mehr auf die Plätze acht oder neun sondern viel mehr in die Region zwischen vier und sechs. Es hat sich also schon etwas verändert in Spergau – irgendetwas ist anders geworden!

Anders geworden ist in jedem Fall das neue Selbstwertgefühl der Piraten. Mit breiter Brust treten die Mannen um Kapitän, Jiri Stolfa, mittlerweile nicht nur im heimischen Piratennest auf. Vor allem in fremden Gefilden fühlt man sich zunehmend wohler. Vier Auswärterfolge konnten in der Hauptrunde errungen werden und die knappen, teilweise unglücklichen 2:3-Niederlagen in Bühl, Hafen und Haching zeugen ebenfalls von der gewachsenen Qualität des Piratenspiels. Mit 19:21 Sätzen steht das beste Auswärtssatzergebnis aller Mitbewerber, mit Ausnahme der „drei Großen“, zu Buche. Daran wird sich auch nichts mehr ändern, denn die letzten drei Partien der Hauptrunde dürfen die Piraten im Februar allesamt in der Jahrhunderthalle Spergau austragen.

Und hier wird schon wieder etwas anders! Plötzlich, insbesondere im morgigen Spiel gegen den VC Dresden, rutschen die Piraten in eine neue Situation. Man ist nicht nur auf dem Papier klarer Favorit in dieser Partie, sondern man kann durch einen Erfolg den Druck auf die Plätze fünf und vier aus eigener Kraft weiter erhöhen. Zwar zeigt auch die Formkurve der Dresdner nach oben, zumal man den starken TV Ingersoll Bühl vor Wochenfrist in den Tie-Break gezwungen hat, doch die individuelle Stärke der Piraten und die wesentlich größere Ligaerfahrung der Münz-Schützlinge dürfte in diesem Match vor einer bösen Überraschung schützen. „Die Jungs werden sich der neuen Situation mit der erforderlichen Konzentration und dem erforderlichen Biss stellen. Man hat sich ja schließlich selbst in diese (un)angenehme Lage gebracht“, hieß es mit einem Augenzwinkern aus dem Management des Vereins.

Veränderungen dieser Art sind natürlich in Spergau jederzeit herzlich willkommen, vor allen dann, wenn die Piratencrew selbst für diese Veränderungen sorgen kann. Das Spiel CV Mitteldeutschland vs. VC Dresden am Samstag, 2.2.2013 – 19:30 Uhr in der Jahrhunderthalle Spergau wird präsentiert von der OTEMA GmbH Leipzig – langjähriger Sponsor und Förderer des Vereins.