Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) hat allen Vereinen der 1. Bundesliga die Lizenz für die Saison 2010/11 erteilt, so DVL-Geschäftsführer Thorsten Endres. In der kommenden Spielzeit werden somit 15 Frauen- und 13 Männermannschaften in der höchsten deutschen Spielklasse aufschlagen.

Die Lizenzerteilung durch den DVL-Vorstand ist die letzte Etappe in dem mehrstufigen Lizenzierungsverfahren der DVL. Gegenstand der Prüfung waren sowohl spieltechnische Rahmenbedingungen wie die Jugendförderung, Spielhallen und Spielerverträge als auch der finanzielle Status der Clubs. So wurde die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch die ASNB in Düsseldorf, der unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft der DVL, gemeinsam mit dem DVL- Lizenzierungsausschuss begutachtet.

„Insgesamt ziehen wir aus dem diesjährigen Lizenzierungsverfahren ein positives Fazit“, so Endres. Dabei verhehlt er nicht, dass einige Vereine die Lizenz mit Auflagen erhalten haben. „Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den Vereinen ein Verfahren entwickelt, welches sicherlich für alle Beteiligten einen erheblichen Aufwand darstellt. Es besteht aber die Erkenntnis, dass es letztlich nur so möglich ist, professionelle Rahmenbedingungen bei gleichzeitig größtmöglicher finanzieller Absicherung sicherzustellen.“

Die Bundesligasaison 2010/11 startet am 20. Oktober (Männer) bzw. am 24. November (Frauen).

1. Bundesliga Frauen
Alemannia Aachen, Zurich Team VCO Berlin, Dresdner SC, SWE Volley-Team, Köpenicker SC Berlin, VT Aurubis Hamburg, USC Münster, SC Potsdam, Schweriner SC, SV Sinsheim, Allgäu Team Sonthofen, Allianz Volley Stuttgart, VfB Suhl, Rote Raben Vilsbiburg, 1. VC Wiesbaden

1. Bundesliga Männer
A!B!C Titans Berg. Land, SCC Berlin, Zurich Team VCO Berlin, RWE Volleys Bottrop, TV Bühl, evivo Düren, VfB Friedrichshafen, VC Gotha, Generali Haching, NETZHOPPERS KW-Bestensee, Moerser SC, EnBW TV Rottenburg, VC Spergau-Bad Dürrenberg