Das 1:3 gegen die Titans Bergisches Land passte so gar nicht in die gute Auftaktstimmung beim CV Mitteldeutschland. Das Team von Michael Mücke begann stark in Wuppertal, knüpfte zunächst an die gute Leistung aus dem Dürenspiel an und holte den ersten Satz sicher mit 25:19. Leider ging es nicht so weiter.

Der Gastgeber holte sich die folgenden drei Durchgänge (24:26, 15:25 und 23:25) und speziell der Verlust des zweiten Satzes war durchaus vermeidbar. Die Piraten ließen zwei Satzbälle liegen. Letztlich agierten Mark Siebeck und Co wenig konstant und so wird das Selbstbewusstsein vor der Partie gegen Spitzenreiter SCC Berlin ein wenig gelitten haben. Mit dem Hauptstadtclub kommt am Samstag ein Titelaspirant in die Jahrhunderthalle. Der SCC hat viel bewegt in der Sommerpause, mit Mark Lebedew einen neuen Coach und mit dem US-Amerikaner Scott Touzinsky einen Olympiasieger nach Berlin geholt. Mit dem Saisonziel ist man sehr offensiv umgegangen. Manager Kaweh Niroomand will mit seinem Team den Titel an die Spree holen. Für den CV Mitteldeutschland wird das Spiel ab 19.30 Uhr also eine echte Probe. Trainer Michael Mücke hat die Fehler nach der Niederlage in Wuppertal analysiert. Die Piraten müssen gegen Berlin wieder dominanter auftreten und vielleicht tut sich die Mannschaft gegen einen favorisierten Gegner wieder leichter. Ziel ist es, wie auch gegen Düren, mutig zu spielen und den Heimvorteil zu nutzen. Im ersten Spiel zauberten gut 1000 Fans eine hitzige Atmosphäre in die Jahrhunderthalle. Das wird auch am Wochenende nötig sein.