Teamchef Peter Kurzawa war noch ein bisschen wackelig auf den Beinen kurz nach dem 3:2 Erfolg gegen Evivo Düren. „Was für ein geniales Spiel zum Auftakt.1000 Zuschauer ein TieBreakkrimi und der Sieg für uns. Mehr kann man nicht erwarten.“

Damit hatte Peter Kurzawa fast Recht, denn nach dem ersten Satz schienen die Erwartungen irgendwie in schwindelerregende Höhen zu gehen. Chemie Volley Mitteldeutschland agierte am Limit, kratzte an den Grenzen der Perfektion. Beim 25:21 war Düren gut aber der CVM war überragend. Die Annahmeachse bestehend aus Libero Tomas Knebelkamp, Kapitän Jiri Stolfa und Mark Siebeck brachte einfach jeden Ball auf den Punkt, Zuspieler Sebastian Kühner hatte kaum eine Schweißperle auf der Stirn so punktgenau kamen die ersten Bälle. Kühner suchte immer wieder seine Mittelmänner Artur Augustyn und Christian Langer – Evivo Düren konnte den Lauf der Piraten zunächst nicht stoppen. Das gelang erst im 2. Satz. Spergau führte lange aber Evivo stellte im Aufschlag um, wechselte vom Sprungaufschlag zum Floatservice. Ehe sich das Team um ExNationalspieler Mark Siebeck umgestellt hatte war der Satz mit 21:25 weg. „Das Niveau aus dem ersten Satz konnten wir einfach nicht halten.“ Erklärte Siebeck „Aber Düren ist eine gute Mannschaft, klar das die hier auch was zeigen wollten.“ Allerdings machten die Gäste im dritten Satz zu viele Eigenfehler und die Piraten gingen mit 2:1 in Führung. (25:17) Im vierten Satz war es dann genau umgekehrt. Chemie Volley Mitteldeutschland machte die Fehler und Düren hatte es leicht den Satz mit dem gleichen Ergebnis zu holen. Der Tie Break aber war dann wieder eine Sache für die Hausherren. Beim 15:9 waren vor allem drei spektakuläre Abwehraktionen von Libero Tomas Knebelkamp vorentscheidend den Rest besorgte der Block. Das Fazit des ersten Spiels kann also nur positiv ausfallen. Die Neuzugänge Siebeck, Kühner, Augustyn (Man of the Match) und Knebelkamp sind sofort zu Leistungsträgern avanciert das Saisonziel Play Offs ist nicht vermessen.