Ibbenbüren/Leuna, 11.10.2016. Nach einem erfolgreichen, aber kraftraubenden Fünf-Satz-Sieg gegen den VC Bitterfeld/Wolfen gab es für die Piraten keine Zeit zur Regeneration. Bereits am nächsten Morgen um 9 Uhr saßen sie in den Bussen Richtung Ibbenbüren. In dem knapp 400 Kilometer weit entfernten Städtchen warteten die Tecklenburger Land Volleys zur Qualifikation für die Pokalhauptrunde.

Die weite Fahrt und das Derby vom Vortag lagen den Chemie Volleys in den Knochen wie Blei. Chefcoach Mircea Dudas entschied sich deshalb, zu Beginn auf Artur Augustyn, Lukasz Szablewski und Kostas Dalakouras zu verzichten. Stattdessen übernahm Andreas Renneberg das Zuspiel, Ricardo Nitschke überließ den Libero-Posten Kristof Thater und bezog auf der Annahme-Außen-Position Stellung und Hannes Mück rückte neben Tillmann Breuer auf Mitte. Doch die neue Konstellation hatte so ihre Schwierigkeiten. Block und Feldabwehr harmonierten nicht und auch den eigenen Angriffen fehlte es an Cleverness und Durchschlagskraft. Mit 25:23 gewannen die Gastgeber den ersten Satz. Der Coach schraubte im zweiten Durchgang an der Aufstellung, schickte Augustyn für Mück und Szablewski für Renneberg aufs Parkett. Dies zeigte Wirkung und mit 21:25 holten die Piraten den Satzausgleich.

Tecklenburg fand in Durchgang drei erneut besser ins Spiel und nutzte die unkonzentrierte Phase der Chemie Volleys, um sich einen weiteren Vorteil zu erspielen (25:20), den die Piraten im vierten Satz mit 22:25 zu nichte machten. Der Tie Break sollte demnach entscheiden, welches der beiden Teams Solingen im der nächsten Pokalrunde zu Hause empfängt. Doch die Spergauer waren ausgepowert und Tecklenburg übernahm das Zepter. Mit 15:10 eroberten sie den Matchgewinn und sicherten sich den Einzug in das Achtelfinale.

Dienstag, 11.10.2016, 12:00 Uhr