Für die Piraten ist die Winterpause vorbei. Am Mittwoch, 13.01.2016 starten die Mitteldeutschen beim Badischen Ligakonkurrenten Bühl in eine neue Runde.

Die Zeit zwischen den Jahren haben die Chemie Volleys genutzt, um noch einmal an ihren Defiziten zu feilen. Cheftrainer Ulf Quell und sein Kompagnon Mircea Dudas ließen die Jungs bereits kurz nach Weihnachten in der heimischen Jahrhunderthalle schwitzen. Zusätzlich gab es auch ein Wiedersehen mit den polnischen Teams Lubin und Walbrzych, um sich in der Pause bestmöglich auf die kommenden Matches vorzubereiten.

In Bühl erwartet die Mitteldeutschen ein Team der Überraschungen. Der derzeitige Platz 7 der Tabelle hatte sich zu Beginn der Saison mit den drei Neuzugängen Joseph Tublin (22), Graham Mc IIvaine (22) und Peter James Russell (23) aus den USA verstärkt und zu wichtigen Säulen entwickelt. Dies zeigte unter anderem seine eindeutige Wirkung, als sich die „Bisons“ in der Hauptrunde mit 3:2 gegen den amtierenden deutschen Meister VfB Friedrichshafen durchsetzten und sich auch im Pokalhalbfinale gegen Lüneburg erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte den Einzug ins Pokalfinale sicherten.

Ob sie sich auch im Match gegen die Chemie Volleys behaupten können, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass Außenangreifer Tublin nicht mehr für die Badener auflaufen wird. Der Vertrag mit dem US-Amerikaner wurde vergangenen Freitag auf Grund einer langwierigen Verletzung aufgelöst. Zusätzlich entschloss sich das Management zu einer Verstärkung auf der Diagonalen mit dem Ungarn Peter Nagy.

Die Piraten brauchen dringend einen Sieg, nicht nur für den Klassenerhalt, auch für ihr Selbstbewusstsein, das nach acht verlorenen Spielen hintereinander ziemlich ins Wanken geraten ist. Chefcoach Ulf Quell betrachtet die Begegnung erneut wie ein Endspiel, bei dem Alles oder Nichts gilt. Zum Tabellenvorgänger TV Rottenburg sind es „nur“ vier Punkte. Drei davon sollen am Mittwoch aus Bühl mitgenommen und der Anschluss gesichert werden.

Dienstag, 12.01.2016, 11:30 Uhr
Autor: Sandy Penno