Knapp neun Monate ist es her, dass der Libero der Chemie Volleys, Dennis Hefter, am 23.02.2015 am Bahnhof „Leuna Werke Nord“ auf tragische Weise ums Leben gekommen ist. Eine Welle der Trauer und des Mitgefühls zog damals durch die Volleyball-Landschaft. Für die Familie, die Freunde und die Kollegen war die Nachricht von seinem tödlichen Unfall ein unfassbarer Schock. Bis heute sitzt der Schmerz über den Verlust des „Strahlemanns“ noch immer tief.

In Erinnerung an Dennis hat der Chemie Volley Mitteldeutschland heute in kleinem Kreise eine Gedenkplatte am Unfallort niedergelegt. „Es war nicht ganz einfach und hat auch viel Zeit in Anspruch genommen. Aber gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG haben wir eine Lösung gefunden. Dafür sind wir unendlich dankbar“, erzählt Teammanagerin Sandy Penno. „Wir haben uns vor allem sehr gefreut, dass neben Dennis´ Eltern auch einige seiner ehemaligen Teamkollegen wie Ruben Schott, Yannick Harms, Artur Augustyn, Marcin Brzezinski und Timo Schlag unserer Einladung gefolgt sind. Trotz des Trainingsstresses und des Spielpensums haben sie den mehr oder minder weiten Weg auf sich genommen und gemeinsam mit uns das schreckliche Ereignis noch einmal Revue passieren lassen. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, wie sehr er ihnen ans Herz gewachsen war.“

Dem CV Mitteldeutschland war es ein unbedingter Wunsch, diese Tragödie unvergessen zu machen. Mit der Niederlegung der Gedenkplatte wurde ein Platz geschaffen, der an den immer lächelnden „Sonnenschein“ Dennis Hefter erinnert. Und ein klein wenig soll er aber auch als Mahnung dienen, nicht leichtfertig sein Leben auf´s Spiel zu setzen.

Donnerstag, 26.11.2015, 18:00 Uhr
Autor: Sandy Penno