Langsam aber sicher nimmt der Kader des Chemie Volley Mitteldeutschland Formen an, denn mit Jaroslaw Lech steht nun der zweite Diagonalangreifer und damit die vierte Neuverpflichtung der Pirates unter Vertrag.

Der 1984 geborene Lech spielte bereits in Polen (Siarkarz Wielun, KS Milicz), in der Slowakei (Spartak Myjava) und vergangene Saison für den griechischen Erstliga-Club G.S Lamia. „Jaro ist ein erfahrener Hallenvolleyballer, der mit seinem Know How das Team gut unterstützen kann. Voraussetzung ist, dass er sich mit dem Zuspieler gut einspielt und beide nicht nur die gleiche Muttersprache sprechen, sondern auch spielerisch hervorragend miteinander abgestimmt sind“, erklärt Ulf Quell.

Der Chefcoach hatte den 1,97 Meter großen Polen bereits nach dem Ausscheiden von Peter Trolle Bonnesen zu Beginn der letzten Spielzeit ins Auge gefasst. Beim damaligen Testspiel gegen Dresden hatte Lech seine Sache sehr gut gemacht, allerdings war man sich über die Modalitäten nicht einig geworden. „Wir sind über die Saison in Kontakt geblieben. Als klar war, dass Jan Król auf Grund seiner Studienpräsenzen nicht mehr für den CVM spielen kann, habe ich das Gespräch mit Jaro gesucht und wir sind zügig auf einen gemeinsamen Nenner gekommen“, freut sich Quell.

Ab August teilt sich also der Vater eines 3-Monate alten Sohnes die Diagonalposition mit seinem Landsmann Marcin Brzezinski und erhält damit die Chance, sich im deutschen Volleyball-Oberhaus zu präsentieren.

Herzlich Willkommen im Team, Jaro!

Montag, 22.06.2015, 16:30 Uhr