So langsam, aber sicher geht es in den Endspurt für die Piraten. Nur noch 4 Spiele stehen für sie in der Hauptrunde auf dem Programm und eines ist klar: aus allen Spielen sollen die Punkte nach Mitteldeutschland wandern.

Am morgigen Samstag geht es zunächst an den Ammersee, um sich dem „Geilsten Club der Welt“ zu stellen. Bereits im Hinspiel konnten die Chemie Volleys den Sieg mit 3:0 gegen den Erstliga-Aufsteiger für sich geltend machen. Gleiches erwartet Chef-Trainer Ulf Quell auch morgen, warnt aber davor, den TSV Herrsching zu unterschätzen: „Die Jungs vom Ammersee sind im Volleyball Oberhaus angekommen. Sie haben gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind, sich gegen gestandene Mannschaften zu behaupten. Für uns wird das mit Sicherheit kein Spaziergang. Wir müssen auf der Hut sein und unsere ganze Konzentration in dieses mehr als wichtige Spiel legen.“

Entscheidend wird sein, ob bei den Chemie Volleys der Kader vollständig antreten kann: Im letzten Spiel gegen Friedrichshafen konnte Mittelblocker Artur Augustyn wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade nicht antreten. Mittelblocker Amoroso, der erst kurz zuvor seine Sprunggelenksverletzung auskuriert und einen 8-wöchigen Trainingsrückstand hat, nahm dessen Position ein. Auch Zuspieler Jannis Hopt, der bereits seit Anbeginn der Saison auf Grund einer schwerwiegenden Knieverletzung dem Spielbetrieb nicht zur Verfügung steht, wird wohl auch gegen Herrsching auf einen Einsatz verzichten müssen.

Derzeit stehen die Gastgeber einen Tabellenplatz vor den Mitteldeutschen auf Platz 8. Um ihnen diese Position streitig zu machen, brauchen die Pirates aktuell mindestens 6 Punkte. Optimistisch gedacht, sollte das in den kommenden vier Spielen machbar sein. Und die ersten 3 Zähler sollen schon morgen auf dem Piraten-Konto verbucht werden. 

Besonders freuen sich die Spieler über den Fanclub, der die weite Reise ebenfalls auf sich nimmt, um die Jungs bei dem Duell lautstark zu unterstützen.

Freitag, 06.02.2015, 14:30 Uhr