Mit dem VfB Friedrichshafen empfingen die Piraten heute eine der stärksten Mannschaften der Liga. Trotz beherztem Spiel und engagiertem Kampfgeist blieb die Mühe unbelohnt und die Schwaben nehmen mit 0:3 (15:25, 19:25, 20:25) die Punkte mit an den Bodensee.

Bereits im ersten Satz zeigte sich die Nervosität der Chemie Volleys gegenüber den Gästen. Lediglich 15 Punkte konnten sie für sich geltend machen. Vor allem die Annahme ließ sehr zu wünschen übrig, die es Zuspieler Florian Völker nicht unbedingt einfach machte, die Bälle perfekt für den Angriff vorzubereiten.

Im zweiten Satz fanden die Piraten weitaus besser ins Spiel. Über lange Strecken blieben sie den Häflern auf den Fersen, glichen immer wieder die Punkte aus. Wenngleich auch hier die Annahme die Misere war, schaffte es diesmal der Angriff besser, die Punkte für sich zu generieren. Es reichte dennoch nicht zum Satzgewinn und die Gäste verschafften sich mit 19:25 einen 2-Satz-Vorsprung.

Die Mitteldeutschen konzentrierten sich noch einmal und zogen das Tempo an. In Satz 3 führten sie, unter anderem durch die erhöhte Eigenfehlerquote der Gäste, zur ersten und zweiten technischen Auszeit und brachten Stelian Moculescu beim Stand von 18:16 dazu, eine Auszeit für seine Jungs einzufordern. Das „Kopfwaschen“ zeigte seine Wirkung. Das Team vom Bodensee kam prompt zurück ins Spiel, minimierte die Fehler und ließ den Piraten nur noch die Chance auf 2 Punkte. Am Ende entschieden sie auch diesen Satz mit 20:25 für sich.

MVPs: Jenia Grebennikov (gold, VfB Friedrichshafen), Phillip Trenkler (silber, CV Mitteldeutschland)

Am kommenden Samstag reisen die Chemie Volleys an den Ammersee zum TSV Herrsching zu ihrem vorletzten Auswärtsspiel der Hauptrunde.

Sonntag, 01.02.2015, 00:30 Uhr