Einen Tag vor Heilig Abend reisen die Chemie Volleys nach Bayern, um sich dort dem Tabellennachbarn, der VSG Coburg/Grub, zu stellen und sich für das mit 2:3 knapp verlorene Heimspiel zu revanchieren.

Das für ursprünglich Samstag, 03.01.2015 angesetzte Match wurde vorverlegt, da aus den Reihen der Coburger Adam Kocian und Moritz Kalitzek zu einem mehrtägigen Lehrgang der Nationalmannschaft abgeordert worden sind.

Für die Mitteldeutschen bedeutet dies also nur eine kurze Verschnaufpause vom letzten, nervenaufreibenden Spiel gegen Lüneburg, in welchem sie durch eine viel zu hohe Eigenfehlerquote dem Kontrahenten aus Niedersachsen den Sieg überlassen mussten. Diese bittere Niederlage gilt es nun abzuschütteln und sich voll auf das bevorstehende Spiel zu konzentrieren. Mindestens einen Punkt benötigen die Pirates, um ihren aktuellen Platz 9 gegen die Coburger zu behaupten. Doch zu einem 5-Satz-Match soll es nach Meinung von Cheftrainer Ulf Quell gar nicht kommen. „Das wird nicht einfach, aber ist durchaus machbar. Wir müssen jetzt den Schalter umlegen, nach vorn blicken und die Dinge, die nicht so geklappt haben, besser machen“, so lautet sein Statement.

Dabei greift Quell auf einen reduzierten Kader zurück. Die Außenangreifer Harms und Ehrhardt, Mittelblocker Amoroso und Zuspieler Hopt stehen ihm noch immer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Aber auch bei den Bayern nehmen nicht alle Spieler auf der Bank Platz. Besonders bitter ist für sie der Ausfall von Itamar Stein. Der im Hinspiel zum MVP gekürte Diagonalangreifer hatte sich im Spiel gegen die BR Volleys eine Bandscheibenverletzung im Halsbereich zugezogen.

Fakt ist, es wird ein Duell auf Augenhöhe und beide Teams werden bis zum Letzten kämpfen, um sich selbst mit einem Sieg zu Weihnachten zu beschenken.

Dienstag, 23.12.2014, 12:00 Uhr