Nach knapp 64 Minuten war das gestrige Pokal-Achtelfinale zwischen den Gastgebern Ostbek Pirates und den Chemie Volleys Geschichte. In nur 3 Sätzen gewannen die Sachsen-Anhalter die Partie gegen die Stormarner mit 9:25, 16:25 und 13:25.

Viel entgegen zu setzen hatten die Norddeutschen nicht. Vor 523 lautstarken Zuschauern starteten Steffen Trommeshauser (#5), Timo Timpe (#9), Christian Schulz (#10), Levin Wolf (#12), Finn Schwarmann (#15), Martin Stromecki (#17) mit Libero Enrico Fetz (#3) auf der Seite des OSV gegen Dejan Skocic (#2), Yannick Harms (#3), Jan Król (#6), Ruben Schott (#7), Florian Völker (#15), Artur Augustyn (#18) mit Libero Dennis Hefter (#14) vom CVM.

Bereits in der Anfangsphase konnten sich die mitteldeutschen Piraten einen ellenlangen Vorsprung erarbeiten. In der ersten technischen Auszeit zeigte die Tafel 4:8 für die Mitteldeutschen, dieses Ergebnis konnte im Anschluss durch die Aufschlagserien von Harms auf 4:13 und von Skocic auf 5:17 ausgebaut werden. Die Annahmeriege der Stormarner hatte mit dem druckvollen Service sichtlich ihre Probleme. Am Ende verbuchte der CVM den Satzgewinn mit 9:25.

Der Seitenwechsel brachte den Gastgebern neue Motivation und sie ließen sich im zweiten Durchgang nicht ganz so leicht abschütteln. Hinzu kamen verschiedene Eigenfehler aus den Piratenreihen, die dem Gegner zusätzlich mehr Selbstvertrauen verschafften. Dennoch führten die jungen Chemie Volleys zu jederzeit und bauten diese Führung auch sukzessive aus. Beim Stand von 11:19 wurde es plötzlich laut in der Halle, denn Publikumsliebling Johannes Begemann (#8) betrat für Finn Schwarmann (#15) das Spielfeld. Und der brachte den Kontrahenten aus Oststeinbek auch gleich mit einer Aufschlagserie bis zum 15:21 wieder ein Stück näher an die Pirates heran. Doch letztlich behielten die Mitteldeutschen die Oberhand und entschieden den 2. Satz mit 16:25 für sich.

Jetzt mussten die Chemie Volleys nur noch den "Sack zu machen". Cheftrainer Ulf Quell hatte ihnen in der Satzpause noch einmal eindringlich klar gemacht, dass nur ein 3:0 akzeptabel sei. Und daran ließen sie von Beginn an keinen Zweifel. Trotz gutem Zusammenspiel der Norddeutschen gelang es ihnen nicht, die Gäste unter Druck zu setzen. Und so schlossen die Gäste den dritten Satz mit 13:25 für sich ab.

Als bester Spieler des Abends wurde Jan Król (#6, gold) bereits zum 2. Mal ausgezeichnet.

Damit stehen die Pirates im Pokal-Viertelfinale, welches am Mittwoch, 10.12.2014, ausgespielt wird. Wo und gegen wen wird am heutigen Abend nach dem letzten Achtelfinale in Bitterfeld ausgelost.

Donnerstag, 13.11.2014, 14:20 Uhr