Mit 3:0 Sätzen gewannen die BERLIN RECYCLING Volleys am Samstag Abend das Match gegen den Chemie Volley Mitteldeutschland. Doch was am Ende des ersten Satzes mit 25:16 vielleicht als leichte Aufgabe schien, entpuppte sich im Verlauf des Spieles zu einem schwierigeren Unterfangen für die Berliner als gedacht.

Denn nach der Satzpause brannte der Kampfgeist in den Augen der Pirates. So einfach wollten sie es den Gastgebern nicht machen. Und das gelang ihnen hervorragend. Immer wieder bewiesen sie ein gutes Händchen im Angriff, spielten clever und "mit Auge" und brauchten sich somit immer wieder in Führung. Zum Ende hin allerdings stieg die eigene Fehlerquote der Mitteldeutschen, was den letztendlichen Satzgewinn für Berlin mit 25:23 bedeutete.

Der 3. Durchgang begann ähnlich wie der Zweite. Die Piraten kämpften erbittert um jeden Punkt und lagen erneut zur ersten technischen Auszeit vorn. Doch wieder gerieten sie durch eigene Fehler in einen unnötigen 4-Punkte-Rückstand, der allerdings durch die starke Blockarbeit von Król / Augustyn und versenkte Angriffe von Harms und Schott ausgeglichen werden konnte. Jetzt waren die Gäste am Zug und erarbeiteten Punkt um Punkt zum ersten Satzball mit 20:24. Er war zum Greifen nahe, der Satzgewinn. Doch die Recycling Volleys gaben sich nicht geschlagen. Die Aufschläge von Kromm ließen einmal mehr die Annahme wackeln und lieferten den Ausgleich. Immer wieder wehrten beide Teams die folgenden, gegnerischen Satzbälle ab, bis Berlin am Ende die stärkeren Nerven bewies und mit 28:26 den Satz und damit auch den Sieg für sich entschied.

MVPs: Ruben Schott (CVM) und Robert Kromm (BRV)

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Sonntag, 09.11.2014, 10:00 Uhr