Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde gewinnen die Piraten aus Mitteldeutschland gegen den VC Olympia Berlin souverän mit 3:0 (25:18, 25:19, 25:21).

Etwas verschlafen starteten die Chemie Volleys in den ersten Satz und gerieten anfänglich in einen kleinen Rückstand (3:5). Doch die einschlagenden Argumente von Ruben Schott (#7) und die Blockwand von Skocic (#2) und Amoroso (# 13) verschafften schnell den Ausgleich (5:5) und die anschließende Führung. Von da an waren die Piraten hellwach und gaben den Jungspunden um Chefcoach Johan Verstappen keine Gelegenheit, den Satz für sich entscheiden zu können. Auch wenn eine Auszeit des VCO (18:13) wieder Konzentration in das Berliner Spiel brachte, war am Block den CVM kein Vorbeikommen und der erste Satz ging mit 25:18 an die Gastgeber.

Mit geballter Cleverness starteten die Pirates in den zweiten Durchgang und verbuchten zudem bis zur ersten technischen Auszeit kaum Eigenfehler (8:5). Bereits nach kurzer Zeit konnte man sich einen 5-Punkte-Vorsprung erarbeiten und über zwei Drittel des Satzes halten. Der Berliner Chefcoach wechselte beim Stand von 19:14 Maximilian Auste (#12) für Jonas Kaminski (9) auf der Diagonalen ein. Deutlich runder lief es nun bei den Hauptstädtern und die Eigenfehler bei den Hausherren nahmen zu. Bis auf 2 Punkte konnte der Vorsprung geschmälert werden (21:19), bevor die Piraten das Tempo wieder anzogen und den ersten Satzball direkt zum Satzgewinn verwandelten (25:19).

Die 3-Punkte schienen in greifbarer Nähe, nur noch ein letzter Satz war nötig. Doch die Gastgeber taten sich im dritten Durchgang denkbar schwer. Durch missglückte Angriffe und unkonzentrierte Annahmen liefen die Piraten bereits nach kurzer Zeit einem Rückstand hinterher (4:8). Beim Stand von 6:10 orderte CVM-Headcoach Ulf Quell eine Auszeit beim Schiedsgericht, um seine Schützlinge aus ihrer Lethargie wieder wach zu rütteln. Das zeigte seine Wirkung. Ein Ass von Schott (#7) brachte die Piraten wieder auf 2 Punkte an den Gegner heran (10:12), ein „Dankeball“ des VCO wurde von Phillip Trenkler (# 12) konsequent verwandelt (11:12). Ein Kopf-an-Kopf-Rennen vollzog sich nun auf dem Court. Ein Fehler im gegnerischen Angriff brachte den Chemie Volleys letztlich einen Vorsprung (19:16, 24:20), den sie sich bis zum Ende nicht mehr nehmen ließen. Satzball Nummer Eins konnten die Gäste noch vereiteln, beim Zweiten machte Zuspieler Florian Völker (# 17) kurzen Prozess und schloss den Satz mit 25:21 zu Gunsten der Piraten ab.

Morgen müssen die Jungs um Ulf Quell erneut ihr Können unter Beweis stellen. Beim letzten Heimduell stellen sie sich den Gästen aus Bestensee, den NETZHOPPERS. Mit 7 Punkten Unterschied können ihnen die Piraten den Tabellenplatz nicht mehr streitig machen. Doch die Gastgeber wollen sich eine günstige Ausgangsposition für die am 04.03.2015 startenden Pre-Playoffs sichern.

Fest steht: Die Stimmung in der Festung Spergau wird morgen spannend und lautstark wie nie, denn die NETZHOPPERS haben sich mit einem riesigen Fanblock angemeldet.

Freitag, 13.02.2015, 23:30 Uhr