88183227 10157205384765186 1532246101292220416 nBerlin, 07.03.2020.

Am vergangenem Samstag fand die Nordostdeutsche Meisterschaft der U20m statt. Viertel sieben in der Frühe, trafen wir uns, um überwiegend gemeinsam nach Berlin zu fahren. Dafür hatten wir den CVM Team-Bus und einen Bus vom SV Braunsbedra bekommen. (Dafür ein großes Dankeschön)

Die erste Spannung vor Ort, war die Auslosung der Gruppen. Wir wurden in die Gruppe mit dem großen Favoriten TCS Berlin und den Netzhoppern von Königs Wusterhausen (KWH) gelost. Das erste Gruppenspiel konnten wir vom Rand beobachten und sahen, dass die Berliner sich schnell und deutlich gegen KWH durchsetzten.

Jetzt durften die Jungs des CV Mitteldeutschland ans Netz. Den ersten Satz gewannen wir mit 25:16 und auch der 2. Satz ging nach Sachsen-Anhalt. Da KWH beide Gruppenspiele verloren hat, waren wir schon vor dem 2. Spiel für das Halbfinale qualifiziert.

Unser zweites Spiel gegen den TCS Berlin, lief wie erwarte schwer. Die Berliner haben mehrere Nationalkader Spieler und VCO Berlin Spielern in ihren Reihen. Angeführt wird die Mannschaft von Erik Röhrs. Dieser hat vor wenigen Wochen unserer Bundesliga Mannschaft beim Spiel VCO:CVM (1:3) das Leben ziemlich schwer gemacht. Die Jungs kämpften gut, liefen aber immer einen Rückstand hinterher. So ging dieses Spiel wie erwarten mit 2:0 nach Berlin.

In der Parallelgruppe spielten der SC Potsdam, der SCC Berlin (die Jugend der BR Volleys)  und der PSV 90 Dessau. Die Sachsen-Anhaltiner kämpften tapfer, aber ersatzgeschwächt verloren sie beide Hauptrundenspiele. Die Potsdamer gewannen beide Spiele und standen damit als Halbfinalgegner für uns fest.

Nach kurzer Pause wurde unser Halbfinale angepfiffen. Schnell war zu merken, dass unsere Jungs viele kleine Fehler machten. Ein Aufschlagfehler, im Netz oder im Aus, ein ungenaues Zuspiel oder ein Angriff in den gegnerischen Block oder direkt ins Aus. In beiden Sätzen waren die Potsdamer eine Spur konzentrierter und hatte immer ein paar Punkte Vorsprung, die sie auch zum Spielsieg umwandeln konnten. Damit stand fest, wir konnten uns leider nicht für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren.

Im 2. Halbfinale setzte sich wie erwartet der TSC Berlin durch. Unsere Trainer holten die Jungs gleich zu einer kurzen Besprechung in die Kabine, denn jetzt galt es, um den Medaillienplatz zu spielen. Unsere Trainer wechselten ordentlich durch. Mit frischen Kräften konnten die Cjungen Piraten sich beide Sätze knapp holen und standen so als Dritter im Turnier fest. Parallel spielten die Jungs von Dessau um den 5. Platz. Sie kämpften tapfer, verloren aber leider mit 1:2 und hatten damit den 6. Platz.

Im Finale standen sich der TSC Berlin und SC Potsdam gegenüber. Die Brandenburger hielten mit der Unterstützung ihrer Fans und unserer Trommeln gut gegen. Am Ende setzte sich die individuelle Klasse einiger TSC Spieler durch. Die holten sich den erwarteten Sieg und fahren als Sieger der NOM zur deutschen Meisterschaft nach Grafing bei München. Nach der Siegerehrung ging es dann für unsere Mannschaft und Eltern 18:15 Uhr wieder auf die Autobahn Richtung Heimat. Für einige CVM-Spieler endete mit diesem Turnier ihre Jugendspielzeit. Alle können auf eine lehrreiche und erfolgreiche Zeit zurückblicken. Bleibt am Ball und viel Erfolg im Männerbereich.

Hier noch ein kleiner Ausblick:

Am 14.03.20, ist für die CVM Jugend der letzte Spieltag in der Landesliga-Herren. Hier gilt es Platz 2 zu verteidigen und oben noch mal anzugreifen, damit die Jungs eventuell aufsteigen können.

Sponsoren & Partner